Geschichte

Seit es die Musikkapelle Kortsch gibt, hat sie alle wichtigen Dorffeiern und Dorfereignisse mitgestaltet. Sie ist bei den Prozessionen und kirchlichen Feiern wie Erntedank, Erstkommunion, Firmung stets präsent, sie nimmt an Hochzeiten und Beerdigungen teil, und bläst zu Jahresschluss bei jedem Wetter ihr Neujahrsständchen. Höhepunkt eines jeden Musikjahres ist das traditionelle Festkonzert, welches seit bereits 40 Jahren abgehalten wird. Wie die anderen Vereine repräsentiert die Musikkapelle das Dorf, doch wie kein anderer Verein kann sie (fast) jedem Anlass Bedeutung und Würde verleihen.

Dass es eine Musikkapelle im Dorf gibt, dass ein Musikant für ein Mittagessen am Cäciliensonntag, für ein anerkennendes Lob nach einem gelungenen Konzert und, eventuell, für ein Abzeichen und eine Urkunde für langjährige ehrenamtliche Tätigkeit durchschnittlich 92 Stunden im Jahr bei Musikproben und öffentlichen Auftritten verbringt, gilt mittlerweile als selbstverständlich. Dennoch hat es in Kortsch einmal eine Zeit ohne Musikkapelle, ohne flotte Märsche bei Gartenfesten und ohne feierliche Begleitmusik bei Prozessionen gegeben.

Die Kortscher Dorfmusikkapelle entstand 1923 in einer Zeit, als unter manchen Wohnräumen noch die Viehställe lagen, als elektrischer Strom und fließendes Wasser noch nicht zur Grundausstattung von Wohnungen gehörten, als Fernseher oder Stereoanlagen noch nicht erfunden waren und Fahrten zu einem Konzert nach München oder in die Oper nach Mailand weder angeboten wurden noch – für die meisten Dorfbewohner zumindest – erschwinglich gewesen wären. Es war eine Zeit, in der es keine Freizeitindustrie gab, weil die Menschen wenig Freizeit hatten: die Werktage gehörten der Arbeit, die Sonn- und Feiertage dem Herrgott und den katholischen Vereinen. Von einer Bergwanderung, einer Wallfahrt, einem Kirchtags- oder Verwandtenbesuch im Nachbardorf oder einer gelegentlichen Fahrt mit der Littorina einmal abgesehen, verbrachten die Kortscher ihre arbeitsfreie Zeit zwangsläufig in ihrem Heimatort. Mangels anderer Freizeitangebote waren eine Kreuzwegandacht damals noch eine willkommene Abwechslung und eine Wallfahrt ein aufregendes Erlebnis. Gesellige Unterhaltung gab es beim Kartenspiel im Gasthaus, beim Huangart auf dem Bankl vor dem Haus und – gelegentlich – bei Tanz und Hausmusik in der einen oder anderen Bauernstube.

Es ist einem Geistlichen, dem aus St. Michael bei Kastelruth stammenden Rudolf Prinoth zu verdanken, dass in Kortsch im Jahr 1923 eine Musikkapelle und ein Jahr später eine Theatergruppe gegründet wurden. Herr Rudolf, Kooperator in Schlanders und gleichzeitig Religionslehrer in Kortsch, war 1923 ein leutseliger, vierunddreißig Jahre junger Priester mit vielen Plänen und Ideen, der es verstand, seine Begeisterung und Freude am Musizieren und Theaterspielen an die jungen Männer im Dorf weiterzugeben. Sowohl die Theatergruppe als auch die Musikkapelle fanden regen Zulauf, denn sie boten den Jungmännern neben Geselligkeit und Unterhaltung auch die Möglichkeit, die freien Stunden mit dem Einüben und Spielen eines Musik- bzw. Theaterstücks sinnvoll auszufüllen.

Im Sommer 1922, so berichten Heidi Rechenmacher und August Oberegelsbacher in der informativen Festschrift der Musikkapelle Kortsch, ermunterte Rudolf Prinoth mehrere Kortscher Jungmänner dazu, eine eigene Musikkapelle zu gründen. Sein Werben war erfolgreich, und am 17. Jänner 1923 schlossen sich 39 Musikfreunde, darunter auch ein paar Musikanten, die bereits bei der Bürgerkapelle Schlanders mitgespielt hatten, zu einer Musikkapelle zusammen. Die wichtigsten Gründungsmitglieder waren Kooperator Rudolf Prinoth, der für die Organisation der Kapelle und die Ausarbeitung der Statuten zuständig war, und die beiden Lehrer Anton Schwalt und Josef Peer, die die instrumentale und musikalische Ausbildung der Jungmusikanten übernahmen. Anton Schwalt wurde in der Zusammenkunft am 17. Jänner 1923 auch zum ersten Obmann gewählt, das Amt des ersten Kapellmeisters bekam Josef Peer übertragen. Unter den übrigen 36 Gründungsmitgliedern waren – der Sozialstruktur der Zeit entsprechend – 25 Bauern oder Knechte, drei Senner, zwei Zimmerleute und je ein Händler, Maurer, Schmied, Schuster, Tagelöhner und Schüler.
Zum Vergleich: Im Jahr 2009 zählte die Musikkapelle Kortsch 60 aktive Mitglieder, von denen 26 Schüler und Studenten, 14 Handwerker (Tischler, Hydrauliker, Elektriker, Maler), Lehrlinge und Arbeiter, 9 Angestellte, Dienstleister und Beamte, 6 Bauern und landwirtschaftliche Arbeiter, 3 Kaufleute und 2 Pensionisten waren.

Der Enthusiasmus der jungen Kapelle half auch über die Schwierigkeiten der Gründerzeit hinweg: um musizieren zu können, brauchte es Instrumente; um die teuren Instrumente kaufen zu können, brauchte es Geld – doch Geld war damals rar, und Geld aufzutreiben war schwierig, weil es weder finanzkräftige Gemeinden noch kulturfördernde Banken noch großzügige Landeshaushalte gab. Den Überredungs- und Überzeugungskünsten von Rudolf Prinoth ist es zuzuschreiben, dass aus den Dorfbewohnern das Geld für den Kauf der ersten Musikinstrumente herausgelockt werden konnte. Am 22. Dezember 1922 wurden beim Instrumentenmacher Hans Deistler in Bozen 27 Musikinstrumente um insgesamt 7875 Lire eingekauft – eine Es- und vier B-Klarinetten, vier B-Flügelhörner und zwei B-Bassflügelhörner, zwei Euphonien, zwei Posaunen, drei Bombardons, ein Althorn, vier Trompeten, ein F- und ein B-Helikon, eine große Trommel und ein Paar Tschinellen. Weitere Musikinstrumente wurden später mit dem Erlös aus Gartenfesten, Namenstags-Ständchen und Theateraufführungen angekauft. Zur Behebung der Finanznöte wurde auch von den Musikanten ein Beitrag von 5 Lire eingefordert; für die hölzernen Notenständer mussten sie ebenfalls selbst aufkommen. Die benötigten Trachtenkleider wurden von den Schützen zur Verfügung gestellt, in Tschengls, dem Heimatort des Kapellmeisters Josef Peer, ausgeliehen oder von den Musikanten selbst angeschafft.

Mit Eifer und Fleiß stürzten sich die jungen Leute in die Musikproben, die in verschiedenen Bauernstuben, beim Kreuzwirt (Telfser/Schmirber) und in einem kleinen Magazin stattfanden, das einem der Musikanten, Mathias Gemassmer, gehörte. Noch im ersten Tätigkeitsjahr gelang es den Leitern der Musikkapelle, ein angemessenes Probelokal für die Kapelle zu finden: der außer Gebrauch geratene Schießstand wurde den Schützen abgekauft und niedergerissen. An seine Stelle wurde in Rekordzeit von den Musikanten der „Musitempl“ gesetzt. Das Gebäude verfügte auch über eine Bühne, wo die – ebenfalls von Kooperator Rudolf Prinoth gegründete – Theatergruppe am 2. Februar 1924 bereits das erste Theaterstück aufführen konnte.

Die jungen Musikanten waren nicht nur schnelle und geschickte Handwerker, sie hatten auch Talent im Musizieren: in kurzer Zeit waren sie imstande, einfache Musikstücke zur Zufriedenheit ihrer Lehrer und Zuhörer zu spielen. Der erste öffentliche Auftritt der Kapelle ist am 12. Februar 1923 verzeichnet, als die Musikanten mit dem Holzner-Marsch dem Kortscher Schützenhauptmann Jakob Schuster zum 85. Geburtstag gratulierten. Am Josefi-Tag (19. März) und am Kirchtag (24. Juni) spielten sie für das Dorfpublikum, und am 29. September desselben Jahres trauten sich die Kortscher Musiker das erste Mal auf Tournee: auf einem Leiterwagen fuhren sie nach Trafoi, wo sie die Prozession der Muttergottes von den Heiligen Drei Brunnen zurück nach Trafoi musikalisch begleiteten. In den darauf folgenden Jahren nahm die Kortscher Kapelle bei vielen Festveranstaltungen und Umzügen in den verschiedenen Dörfern des Vinschgaus teil. Sogar den faschistischen Machthabern muss die Kapelle angenehm aufgefallen sein, denn sie „durfte“ bei der Einweihung des Bozner Siegesdenkmals am 12. Juli 1928 dabei sein.

Die Faschisten, die seit 1922 in Italien an der Macht waren und die Italianisierung Südtirols vorantrieben, waren es dann auch, die die lokalen Musikkapellen in Bedrängnis brachten. Der Militärdienst, zu dem die Jungmusikanten der Reihe nach einberufen wurden, sorgte dafür, dass in der Kortscher Kapelle Instrumente unbesetzt blieben und einige Musikanten an Musikproben und Auftritten nicht teilnehmen konnten. (Andererseits konnten viele von ihnen während des Wehrdienstes in Militärkapellen mitspielen und ihre musikalischen Fertigkeiten weiter entwickeln.) Im Jahre 1926 legte Josef Peer die musikalische Leitung der Kapelle nieder, weil er nach Nordtirol auswanderte, nachdem ihm die Faschisten die Lehrerstelle in Kortsch aberkannt hatten, da er trotz Verbotes die Schulkinder auf Deutsch unterrichtet hatte. Den Taktstock führte nun der Vater der Kapelle, Kooperator Rudolf Prinoth, und als dieser im selben Jahr urplötzlich von Schlanders nach Tramin versetzt wurde, trat Johann Schwalt, ein gut ausgebildeter, ehrgeiziger und talentierter Musikant, an seine Stelle.
1905 in Kortsch geboren und von Herrn Rudolf musikalisch gefördert, hatte er zunächst B-Bass und schließlich Flügelhorn spielen gelernt und – wiederum auf Anraten des Geistlichen – eine Kapellmeisterausbildung beim Meraner Chordirektor Alois Baurschafter absolviert. Der vielseitige 21-Jährige hob das musikalische Niveau, konnte aber nicht verhindern, dass faschistische Verbote und Erlässe dazu führten, dass die Musikanten in der Mitte der dreißiger Jahre ihre Instrumente ruhen ließen: Das Trachtenverbot, die Pflicht zum Abspielen der italienischen und faschistischen Hymne, Veranstaltungsverbote, die Abneigung, bei faschistischen Paraden mitzuspielen, hatten den Musikanten die Freude am Spiel vergällt. Das Probelokal, der Musitempl, wurde zudem 1932 an die Gemeinde Schlanders vermietet, die darin bis 1939 den Kindergarten unterbrachte. Die Optionspropaganda, die manche Musikanten zum Auswandern verleitete, und der Zweite Weltkrieg, in den viele Kortscher Musikanten eingezogen wurden, taten ein weiteres, um die Kapelle zu dezimieren und die Lust am Musizieren zu schmälern.

Als 1943 nationalsozialistische deutsche Truppen nach Südtirol kamen, war die Pflege der alten „deutschen“ Traditionen von den neuen Machthabern nun wieder erwünscht. Der „Musitempl“ wurde ausgebaut, um Filmvorführungen zu ermöglichen, und die Galerie wurde erweitert, um zusätzliche Sitzplätze bei Kinovorstellungen und Theateraufführungen zu gewinnen. Die deutschen Oberen forderten (und förderten) auch die Wiederbelebung der musikalischen Traditionen, und so schlossen sich die in Schlanders und Kortsch verbliebenen Musikanten zu einer einzigen Kapelle zusammen, die von Johann Schwalt geleitet wurde und bei verschiedenen Anlässen auftrat, so zum Beispiel bei der Einweihung des neuen Schießstandes in Schlanders im Jahr 1944. Doch mit Kriegsende löste sich diese Gemeinschaftskapelle wieder auf, und die Schlanderser und Kortscher Musikanten gingen wieder ihre eigenen Wege.

Nach dem Ende des Krieges galt es zunächst, Ruhe in das Dorfleben zu bringen. Die Option, die Familien im Dorf gegeneinander aufgehetzt hatte, und der Krieg, aus dem 35 junge Kortscher nicht mehr und viele andere arg gezeichnet heimkehrten, hatten Wunden hinterlassen, die erst geheilt werden mussten. Die gemeinsame Tätigkeit in den verschiedenen Vereinen und katholischen Verbänden half mit, alte Zwistigkeiten nach und nach zu vergessen. In dieser schwierigen Zeit formierte sich die Musikkapelle neu, trieb die Ausbildung von neuen, jungen Musikanten voran und legte sich – wie die übrigen Kapellen im Vinschgau – jene Tracht zu, die auch heute noch von den Musikanten und Musikantinnen getragen wird: die Mittelvinschgauer Tracht.

Eineinhalb Monate nach Kriegsende ließen ein paar Musikanten unter der Leitung von Johann Schwalt bei der Sonta-Hons-Prozession am 24. Juni 1945 ihre Instrumente erstmals wieder in der Öffentlichkeit erklingen und gaben nachmittags ein kurzes Platzkonzert. Im darauffolgenden Jahr nahm die Kapelle an der SVP-Großkundgebung in der Schlanderser Kastanienegart teil, wo (vor dem Abschluss des Pariser Vertrages) der Ruf nach dem Selbstbestimmungsrecht und der Wunsch nach einer Rückkehr Südtirols zu Österreich laut wurden. Im September gab die Musikkapelle Kortsch ihr erstes Gartenfest in der Mareiner-Egart. In diesem und in den darauffolgenden Jahren traten mehr und mehr junge, musizierfreudige Kortscher der Musikkapelle bei, und als im Jahr 1948 die alten und jungen Musikanten gemeinsam mit ihrem Gründervater Hochwürden Rudolf Prinoth das 25-jährige Bestehen der Kapelle ausgiebig feierten, zählte die Kapelle schon wieder 36 Mitglieder, die den Ehrgeiz hatten, der Algunder Musikkapelle nachzueifern, die beim Gartenfest in der Mareiner Egart mit ihren anspruchsvollen und sauber gespielten Musikstücken nicht nur die Kortscher Musikanten begeisterte und in Staunen versetzte.

Schon bald studierte Johann Schwalt mit den Kortscher Musikanten schwierigere Musikstücke ein. Die Noten bezog der Kapellmeister teilweise vom 1948 gegründeten Verband Südtiroler Musikkapellen, der den Kapellen des Landes auch originale Blasmusikstücke von Tiroler Komponisten wie Sepp Thaler, Sepp Tanzer oder Eduard Ploner aushändigen konnte. 1951 wagten die Musikanten die Teilnahme am Landesmusikfest in Meran, drei Jahre später erspielten sie dort bereits einen 1. Platz mit Auszeichnung. Auch bei den übrigen Landes- und Bezirksmusikfesten ernteten die Kortscher Musikanten in den fünfziger und sechziger Jahren durchwegs fachkundiges Lob und zahlreiche Urkunden. Das gute Spiel war einerseits auf die solide Ausbildung, andererseits auf die neuen Blasinstrumente in tiefer Stimmung zurückzuführen, die 1952 angekauft wurden und den musikalischen Darbietungen der Kapelle einen viel beachteten Wohlklang verliehen. Die Schulden, die der Instrumentenkauf mit sich brachte, wurden durch Konzerte, Gartenfeste und Theateraufführungen der Musikvereinsbühne kontinuierlich abgezahlt.

Die musikalischen Erfolge und die ausgezeichneten Bewertungen bei Blasmusikwettbewerben setzten sich auch unter den folgenden Kapellmeistern fort, die nach Johann Schwalt, der 1958 aus gesundheitlichen Gründen die musikalische Leitung abgab, die Kapelle dirigierten. Sein Sohn Johann Schwalt jun., ein begnadeter Musiker, der sowohl Klarinette, B-Bass, Posaune, Euphonium und Schlagzeug spielen konnte, führte die Kapelle von 1963 bis 1966.

Insgesamt 32 Jahre lang, von 1958 bis 1963 und von 1966 bis 1993, gab der Lehrer August Oberegelsbacher den Ton an, ein feinfühliger Dirigent und vielseitiger Musiker. Unter seiner Leitung nahm die Musikkapelle an insgesamt zehn Wertungsspielen der Oberstufe teil, bei der der erste Rang – größtenteils mit Auszeichnung – erreicht werden konnte. Auf ihm folgte der Musiklehrer Hubert Schwalt (1993-1998), ein ausgezeichneter Klarinettist, der sowohl beim Meraner Kurorchester als auch beim Haydn-Orchester und anderen Kapellen mitgespielt hat. Beim Landesmusikfest in Meran im Jahre 1995 konnte auch hier ein Ausgezeichnet beim Wertungsspiel der Oberstufe erspielt werden. Von 1998 bis 2003 führte Richard Kuppelwieser, ein erfahrener Kapellmeister aus Tarsch, die Kortscher Musikanten und Musikantinnen.

Seit 2003 schwingt wieder ein Kortscher, Stefan Rechenmacher, den Taktstock über die insgesamt 77 Musikantinnen und Musikanten. Unter seiner Leitung erreichte die Musikkapelle bei Wertungsspielen des VSM stets sehr gute bis ausgezeichnete Ergebnisse:
2007: Wertungsspiel des VSM in Schlanders – Oberstufe: sehr gut
2009: Wertungsspiel des VSM in Vahrn – Oberstufe: sehr gut
2012: Wertungsspiel des VSM in Schlanders – Oberstufe: ausgezeichnet
2015: Konzertwertung des VSM in Brixen- Oberstufe: sehr gut (88,25 Punkte)

In den letzten Jahren wurde vermehrt auch das Marschieren und die Marschmusik, kurzum Musik in Bewegung, immer weiter in der Musikkapelle forciert. Die Musik in Bewegung gilt als die älteste Form der Blasmusik, wurde oft jedoch durch die immer höheren Anforderungen, welche die Blasmusik an die Musikkapellen stellt, in die zweite Reihe verdrängt. Doch auch hier hat die Musikkapelle an ihrem Image als marschierender Klangkörper gearbeitet und ausgezeichnete Erfolge erzielt. In den Jahren 2006 konnte die Musikkapelle unter dem Stabführer Christof Fleischmann den ersten Platz mit Auszeichnung in der Marschmusikbewertung für Stufe B in Gaschurn-Partenen (Vorarlberg) erreichen. 2009 trat man unter dem Stabführer Erwin Rechenmacher beim Marschmusikwettbewerb des VSM Bezirkes Vinschgau in Eyrs in Stufe C an und erzielte ebenfalls den ersten Platz mit Auszeichnung. 2016 konnte die Kapelle die Erfolge bestätigen und erzielte unter der Leitung von Erwin Rechenmacher in der Stufe C 90,26 Punkte und den Tagessieg bei der Marschmusikbewertung in Völs am Schlern.